Maier:
„Eine neue Lern-
und Prüfungskultur
muss mittelfristig kommen“ –
Experten-Talk bei SPD-Fraktion

Eine neue Lern- und Prüfungskultur an Schulen: Das war das Thema einer digitalen Veranstaltung des Arbeitskreises Bildung der SPD-Landtagsfraktion am Mittwochabend. Einer der renommiertesten Bildungsforscher Deutschlands, Prof. Dr. Kai Maaz, und die Direktorin des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz, Dr. Birgit Pikowsky, hielten dabei Keynotes. Sie haben mit weiteren Expertinnen und Experten die weit beachtete Studie „Empfehlungen für eine veränderte Lern- und Prüfungskultur: Plädoyer für mutige Entscheidungen“ erarbeitet.

Florian Maier, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, betonte: „Die Darstellung der Expertinnen und Experten hat sehr deutlich gemacht: In einer sich immer schneller drehenden und digitalisierenden Welt stoßen einige Prüfungslogiken des vergangenen Jahrtausends an ihre Grenzen. Um Lernprozesse zeitgemäß abzubilden, müssen neue Lehr- und Prüfungsformate an den Schulen häufiger zum Einsatz kommen – etwa Lerntagebücher, Portfolio-Arbeiten und Gruppenprüfungen. Das Lehren und Lernen an Schulen kann vor allem mithilfe einer modernen, datengestützten Lernverlaufsdiagnostik ganz im Sinne der Kinder und Jugendlichen gelingen.“

Sven Teuber, MdL und Landes-Bildungsminister, betonte am Abend: „Änderungen im Lernen und Lehren an Schulen sind im Sinne des Prinzips ,Tradition und Wandel‘ nötig.“ Er nehme an den Schulen im Land eine große Offenheit für Veränderungen wahr, viele Lehrerinnen und Lehrer wollten sich weiterbilden, um den neuen Herausforderungen an Schulen gerecht zu werden. Es gehe darum, den Prozess hin zu einer neuen Lehr-, Lern- und Prüfungskultur gemeinsam mit der Schulgemeinschaft zu gehen. „Wir haben jedes Kind im Blick. Wir können und wollen es uns nicht leisten, jemanden auszuschließen.“

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